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  • Art der LeistungBauleistungUmfang der LeistungAltenau 2026RenaturierungIn der Mesche (Etteln)BA 1 km 10+530 -10+810)SauermündungBA 2 km 15+850 - 16+300)Der Wasserverband Obere Lippe (WOL) beabsichtigt, an der mittleren Altenau zwischen Fließkilometer 10+530 und 10+810 den Bach zu renaturieren.Die Fließlänge im Plangebiet beträgt aktuell ca. 300 m. Die Altenau ist hier überwiegend mit einem Regelprofil ausgebaut, begradigt und eingetieft. Die Ufer sind teilweise mit Steinsatz aus örtlich anstehenden Kalksteinplatten gesichert.Im Norden des Plangebietes wurde die Altenau in Teilstücken bereits renaturiert.Die überplanten Flächen sind in kommunalem Besitz oder gehören dem Wasserverband Obere Lippe. Das Plangebiet ist 2,405 ha groß.1.4 Umsetzung der BaumaßnahmeErforderliche Baumfällungen und der Rückschnitt von Gehölzen zur Freistellung des Baufeldes wurden bereits im Februar 2026 ausgeführt.Die Zufahrt zum Bauvorhaben erfolgt von Norden her auf der Westseite der Altenau, über eine unbefestigte Verlängerung der aus Etteln führenden Straße Kattenecke.Da die Anfahrt des BA nur von Westen her möglich ist, wird es für die Bauabwicklung erforderlich sein, eine provisorische Überfahrt über die Altenau zu erstellen. Die hydraulische Leistungsfähigkeit der Gewässerkreuzung ist auf einen Abfluss von 2 m3/sec zu bemessen.Der neue Trassenverlauf ergibt sich aus der Flächenverfügbarkeit, der Topographie (Senken, Hochufer), erhaltenswerten Strukturen im aktuellen Verlauf, Restriktionen aus Ansprüchen an Hochwasserschutz und Vorflut sowie dem möglichst zu schonenden Gehölzbestand.Der Verlauf der neuen Trasse ist dem beigefügten Lageplan zu entnehmen. Der Lageplan wird analog maßstäblich als PDF im Format DIN A3 zur Verfügung gestellt. Die Flurstücksgrenzen sind dargestellt. Bei Bedarf ist die Übernahme in ein georeferenziertes, digitales und GPS-taugliches Darstellungssystem durch den AN vorzunehmen. Der neue Verlauf wird gemeinsam von AG und AN im Gelände abgesteckt. Eventuell erfolgen noch Verschiebungen von bis zu 10 Metern, um sich an vor Ort ergebende Situationen anzupassen.Die maßgeblichen Parameter für die bauliche Umsetzung sind der Verlauf und die Profilgeometrie der geplanten Trasse. Für die Einschnittstiefe bzw. Sohlhöhen der neuen Trasse sind die Anbindungsstellen im Ober- und Unterwasser relevant. Zum Oberwasser hin soll kein Stau entstehen, vor allem wegen des Hochwasserschutzes für den im Oberwasser östlich an die Altenau grenzenden Ackers. Auch zum Unterwasser darf keine Sohlhöhendifferenz entstehen, da hier keine Bauweisen zur Sohlstützung vorgesehen sind.Gebaut wird ein Standardprofil mit einer Sohlbreite von 5-7 m. Die Kronenbreite variiert entsprechend der Einschnittstiefen, im Durchschnitt beträgt sie ca. 7-10 m. Sie wird insgesamt aber geringer ausfallen als im aktuellen Verlauf, da das Profil deutlich weniger leistungsfähig gestaltet wird. Die sich ergebenden Einschnittstiefen variieren zwischen 0,8 und 1,5 m. Die Ufer sind steil bis senkrecht auszuführen, nur an ausgeprägten Gleitufern (Innenkurven der Schleifen) erfolgt eine Abflachung der Ufer.In der neuen Trasse wird zunächst die Vegetationsschicht abgezogen und bauseits seitlich zwischengelagert.Der aus der neuen Trasse ausgehobene Boden wird zur Verfüllung des aktuellen Verlaufs eingebaut. Sollte die Altenau während der Umsetzung Wasser führen, ist der Boden bis zur Herstellung und Aktivierung des neuen Verlaufes seitlich zwischenzulagern. Vor dem Einbau des Bodens zur Verfüllung des aktuellen Verlaufes wird das Sohlsubstrat ausgehoben und in die neuen Laufschlingen eingebaut. Die Mächtigkeit des für die Übertragung geeigneten Sohlsubstrates beträgt ca. 0,5 m. Zusätzlich wird Kies aus dem BA 2 angeliefert und eingebaut.Der gesamte Boden verbleibt innerhalb des Bauvorhabens, es wird kein Boden abgefahren. Ein Teil des Bodens wird an der Innenseite der wallartigen Anfüllung, die das Plangebiet im Osten abgrenzt, angedeckt. Hier werden 1-2 m3 pro laufenden Meter eingebaut.Die bauseits seitlich zwischengelagerte Vegetationsschicht wird auf den Verfüllungsbereichen angedeckt.Um die vorhandenen Ufergehölze zu schonen, werden die Wurzelteller nicht vollständig übererdet, d. h., die Verfüllung des aktuellen Profils erfolgt nur bis auf eine Höhe von 0,5 m unter das Niveau des umgebenden Geländes. Dadurch wird das aktuelle Profil als flache Hochflutrinne weiterhin am Abflussgeschehen teilnehmen.Kleinere Gehölze, die der neuen Trasse weichen müssen, werden aufgenommen und innerhalb des Plangebietes verpflanzt, beispielsweise auf die Verfüllungsblöcke oder als Ufergehölze entlang der neuen Trasse. Das Verpflanzen erfolgt im Stundenlohn unter Anweisung durch die Bauleitung.Bauabschnitt 2 Sauermündung bei Atteln2.1 EinleitungDer Wasserverband Obere Lippe (WOL) beabsichtigt, die Altenau im Bereich der Sauermündung zwischen Fließkilometer 15+850 und 16+300 zu renaturieren. Die überplanten Flächen sind in kommunalem Besitz oder gehören dem Wasserverband Obere Lippe. Das Plangebiet ist 2,095 ha groß.Umsetzung der BaumaßnahmeErforderliche Baumfällungen und der Rückschnitt von Gehölzen zur Freistellung des Baufeldes wurden bereits im Februar 2026 ausgeführt.Die Zufahrt zum Bauvorhaben erfolgt von Nordosten über die als Fuß- und Radweg genutzte Dr.-Schmücker-Straße, die von der K1 Zum Sauertal abzweigt. Die Zuwegung ist mit einer Schranke gegen Durchgangsverkehr von Kraftfahrzeugen gesperrt.Der neue Trassenverlauf ergibt sich aus der Flächenverfügbarkeit, erhaltenswerten Strukturen im aktuellen Verlauf, Restriktionen aus Ansprüchen an Hochwasserschutz und Vorflut sowie dem möglichst zu schonenden Gehölzbestand. Außerdem sind im Plangebiet zwei Furten vorhanden, die erhalten und teilweise abgeflacht werden.Näheres sh. Vergabeunterlagen.
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  • Art der LeistungBauleistungUmfang der LeistungAltenau 2026RenaturierungIn der Mesche (Etteln)BA 1 km 10+530 -10+810)SauermündungBA 2 km 15+850 - 16+300)Der Wasserverband Obere Lippe (WOL) beabsichtigt, an der mittleren Altenau zwischen Fließkilometer 10+530 und 10+810 den Bach zu renaturieren.Die Fließlänge im Plangebiet beträgt aktuell ca. 300 m. Die Altenau ist hier überwiegend mit einem Regelprofil ausgebaut, begradigt und eingetieft. Die Ufer sind teilweise mit Steinsatz aus örtlich anstehenden Kalksteinplatten gesichert.Im Norden des Plangebietes wurde die Altenau in Teilstücken bereits renaturiert.Die überplanten Flächen sind in kommunalem Besitz oder gehören dem Wasserverband Obere Lippe. Das Plangebiet ist 2,405 ha groß.1.4 Umsetzung der BaumaßnahmeErforderliche Baumfällungen und der Rückschnitt von Gehölzen zur Freistellung des Baufeldes wurden bereits im Februar 2026 ausgeführt.Die Zufahrt zum Bauvorhaben erfolgt von Norden her auf der Westseite der Altenau, über eine unbefestigte Verlängerung der aus Etteln führenden Straße Kattenecke.Da die Anfahrt des BA nur von Westen her möglich ist, wird es für die Bauabwicklung erforderlich sein, eine provisorische Überfahrt über die Altenau zu erstellen. Die hydraulische Leistungsfähigkeit der Gewässerkreuzung ist auf einen Abfluss von 2 m3/sec zu bemessen.Der neue Trassenverlauf ergibt sich aus der Flächenverfügbarkeit, der Topographie (Senken, Hochufer), erhaltenswerten Strukturen im aktuellen Verlauf, Restriktionen aus Ansprüchen an Hochwasserschutz und Vorflut sowie dem möglichst zu schonenden Gehölzbestand.Der Verlauf der neuen Trasse ist dem beigefügten Lageplan zu entnehmen. Der Lageplan wird analog maßstäblich als PDF im Format DIN A3 zur Verfügung gestellt. Die Flurstücksgrenzen sind dargestellt. Bei Bedarf ist die Übernahme in ein georeferenziertes, digitales und GPS-taugliches Darstellungssystem durch den AN vorzunehmen. Der neue Verlauf wird gemeinsam von AG und AN im Gelände abgesteckt. Eventuell erfolgen noch Verschiebungen von bis zu 10 Metern, um sich an vor Ort ergebende Situationen anzupassen.Die maßgeblichen Parameter für die bauliche Umsetzung sind der Verlauf und die Profilgeometrie der geplanten Trasse. Für die Einschnittstiefe bzw. Sohlhöhen der neuen Trasse sind die Anbindungsstellen im Ober- und Unterwasser relevant. Zum Oberwasser hin soll kein Stau entstehen, vor allem wegen des Hochwasserschutzes für den im Oberwasser östlich an die Altenau grenzenden Ackers. Auch zum Unterwasser darf keine Sohlhöhendifferenz entstehen, da hier keine Bauweisen zur Sohlstützung vorgesehen sind.Gebaut wird ein Standardprofil mit einer Sohlbreite von 5-7 m. Die Kronenbreite variiert entsprechend der Einschnittstiefen, im Durchschnitt beträgt sie ca. 7-10 m. Sie wird insgesamt aber geringer ausfallen als im aktuellen Verlauf, da das Profil deutlich weniger leistungsfähig gestaltet wird. Die sich ergebenden Einschnittstiefen variieren zwischen 0,8 und 1,5 m. Die Ufer sind steil bis senkrecht auszuführen, nur an ausgeprägten Gleitufern (Innenkurven der Schleifen) erfolgt eine Abflachung der Ufer.In der neuen Trasse wird zunächst die Vegetationsschicht abgezogen und bauseits seitlich zwischengelagert.Der aus der neuen Trasse ausgehobene Boden wird zur Verfüllung des aktuellen Verlaufs eingebaut. Sollte die Altenau während der Umsetzung Wasser führen, ist der Boden bis zur Herstellung und Aktivierung des neuen Verlaufes seitlich zwischenzulagern. Vor dem Einbau des Bodens zur Verfüllung des aktuellen Verlaufes wird das Sohlsubstrat ausgehoben und in die neuen Laufschlingen eingebaut. Die Mächtigkeit des für die Übertragung geeigneten Sohlsubstrates beträgt ca. 0,5 m. Zusätzlich wird Kies aus dem BA 2 angeliefert und eingebaut.Der gesamte Boden verbleibt innerhalb des Bauvorhabens, es wird kein Boden abgefahren. Ein Teil des Bodens wird an der Innenseite der wallartigen Anfüllung, die das Plangebiet im Osten abgrenzt, angedeckt. Hier werden 1-2 m3 pro laufenden Meter eingebaut.Die bauseits seitlich zwischengelagerte Vegetationsschicht wird auf den Verfüllungsbereichen angedeckt.Um die vorhandenen Ufergehölze zu schonen, werden die Wurzelteller nicht vollständig übererdet, d. h., die Verfüllung des aktuellen Profils erfolgt nur bis auf eine Höhe von 0,5 m unter das Niveau des umgebenden Geländes. Dadurch wird das aktuelle Profil als flache Hochflutrinne weiterhin am Abflussgeschehen teilnehmen.Kleinere Gehölze, die der neuen Trasse weichen müssen, werden aufgenommen und innerhalb des Plangebietes verpflanzt, beispielsweise auf die Verfüllungsblöcke oder als Ufergehölze entlang der neuen Trasse. Das Verpflanzen erfolgt im Stundenlohn unter Anweisung durch die Bauleitung.Bauabschnitt 2 Sauermündung bei Atteln2.1 EinleitungDer Wasserverband Obere Lippe (WOL) beabsichtigt, die Altenau im Bereich der Sauermündung zwischen Fließkilometer 15+850 und 16+300 zu renaturieren. Die überplanten Flächen sind in kommunalem Besitz oder gehören dem Wasserverband Obere Lippe. Das Plangebiet ist 2,095 ha groß.Umsetzung der BaumaßnahmeErforderliche Baumfällungen und der Rückschnitt von Gehölzen zur Freistellung des Baufeldes wurden bereits im Februar 2026 ausgeführt.Die Zufahrt zum Bauvorhaben erfolgt von Nordosten über die als Fuß- und Radweg genutzte Dr.-Schmücker-Straße, die von der K1 Zum Sauertal abzweigt. Die Zuwegung ist mit einer Schranke gegen Durchgangsverkehr von Kraftfahrzeugen gesperrt.Der neue Trassenverlauf ergibt sich aus der Flächenverfügbarkeit, erhaltenswerten Strukturen im aktuellen Verlauf, Restriktionen aus Ansprüchen an Hochwasserschutz und Vorflut sowie dem möglichst zu schonenden Gehölzbestand. Außerdem sind im Plangebiet zwei Furten vorhanden, die erhalten und teilweise abgeflacht werden.Näheres sh. Vergabeunterlagen.
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  • Art der LeistungBauleistungUmfang der LeistungAltenau 2026RenaturierungIn der Mesche (Etteln)BA 1 km 10+530 -10+810)SauermündungBA 2 km 15+850 - 16+300)Der Wasserverband Obere Lippe (WOL) beabsichtigt, an der mittleren Altenau zwischen Fließkilometer 10+530 und 10+810 den Bach zu renaturieren.Die Fließlänge im Plangebiet beträgt aktuell ca. 300 m. Die Altenau ist hier überwiegend mit einem Regelprofil ausgebaut, begradigt und eingetieft. Die Ufer sind teilweise mit Steinsatz aus örtlich anstehenden Kalksteinplatten gesichert.Im Norden des Plangebietes wurde die Altenau in Teilstücken bereits renaturiert.Die überplanten Flächen sind in kommunalem Besitz oder gehören dem Wasserverband Obere Lippe. Das Plangebiet ist 2,405 ha groß.1.4 Umsetzung der BaumaßnahmeErforderliche Baumfällungen und der Rückschnitt von Gehölzen zur Freistellung des Baufeldes wurden bereits im Februar 2026 ausgeführt.Die Zufahrt zum Bauvorhaben erfolgt von Norden her auf der Westseite der Altenau, über eine unbefestigte Verlängerung der aus Etteln führenden Straße Kattenecke.Da die Anfahrt des BA nur von Westen her möglich ist, wird es für die Bauabwicklung erforderlich sein, eine provisorische Überfahrt über die Altenau zu erstellen. Die hydraulische Leistungsfähigkeit der Gewässerkreuzung ist auf einen Abfluss von 2 m3/sec zu bemessen.Der neue Trassenverlauf ergibt sich aus der Flächenverfügbarkeit, der Topographie (Senken, Hochufer), erhaltenswerten Strukturen im aktuellen Verlauf, Restriktionen aus Ansprüchen an Hochwasserschutz und Vorflut sowie dem möglichst zu schonenden Gehölzbestand.Der Verlauf der neuen Trasse ist dem beigefügten Lageplan zu entnehmen. Der Lageplan wird analog maßstäblich als PDF im Format DIN A3 zur Verfügung gestellt. Die Flurstücksgrenzen sind dargestellt. Bei Bedarf ist die Übernahme in ein georeferenziertes, digitales und GPS-taugliches Darstellungssystem durch den AN vorzunehmen. Der neue Verlauf wird gemeinsam von AG und AN im Gelände abgesteckt. Eventuell erfolgen noch Verschiebungen von bis zu 10 Metern, um sich an vor Ort ergebende Situationen anzupassen.Die maßgeblichen Parameter für die bauliche Umsetzung sind der Verlauf und die Profilgeometrie der geplanten Trasse. Für die Einschnittstiefe bzw. Sohlhöhen der neuen Trasse sind die Anbindungsstellen im Ober- und Unterwasser relevant. Zum Oberwasser hin soll kein Stau entstehen, vor allem wegen des Hochwasserschutzes für den im Oberwasser östlich an die Altenau grenzenden Ackers. Auch zum Unterwasser darf keine Sohlhöhendifferenz entstehen, da hier keine Bauweisen zur Sohlstützung vorgesehen sind.Gebaut wird ein Standardprofil mit einer Sohlbreite von 5-7 m. Die Kronenbreite variiert entsprechend der Einschnittstiefen, im Durchschnitt beträgt sie ca. 7-10 m. Sie wird insgesamt aber geringer ausfallen als im aktuellen Verlauf, da das Profil deutlich weniger leistungsfähig gestaltet wird. Die sich ergebenden Einschnittstiefen variieren zwischen 0,8 und 1,5 m. Die Ufer sind steil bis senkrecht auszuführen, nur an ausgeprägten Gleitufern (Innenkurven der Schleifen) erfolgt eine Abflachung der Ufer.In der neuen Trasse wird zunächst die Vegetationsschicht abgezogen und bauseits seitlich zwischengelagert.Der aus der neuen Trasse ausgehobene Boden wird zur Verfüllung des aktuellen Verlaufs eingebaut. Sollte die Altenau während der Umsetzung Wasser führen, ist der Boden bis zur Herstellung und Aktivierung des neuen Verlaufes seitlich zwischenzulagern. Vor dem Einbau des Bodens zur Verfüllung des aktuellen Verlaufes wird das Sohlsubstrat ausgehoben und in die neuen Laufschlingen eingebaut. Die Mächtigkeit des für die Übertragung geeigneten Sohlsubstrates beträgt ca. 0,5 m. Zusätzlich wird Kies aus dem BA 2 angeliefert und eingebaut.Der gesamte Boden verbleibt innerhalb des Bauvorhabens, es wird kein Boden abgefahren. Ein Teil des Bodens wird an der Innenseite der wallartigen Anfüllung, die das Plangebiet im Osten abgrenzt, angedeckt. Hier werden 1-2 m3 pro laufenden Meter eingebaut.Die bauseits seitlich zwischengelagerte Vegetationsschicht wird auf den Verfüllungsbereichen angedeckt.Um die vorhandenen Ufergehölze zu schonen, werden die Wurzelteller nicht vollständig übererdet, d. h., die Verfüllung des aktuellen Profils erfolgt nur bis auf eine Höhe von 0,5 m unter das Niveau des umgebenden Geländes. Dadurch wird das aktuelle Profil als flache Hochflutrinne weiterhin am Abflussgeschehen teilnehmen.Kleinere Gehölze, die der neuen Trasse weichen müssen, werden aufgenommen und innerhalb des Plangebietes verpflanzt, beispielsweise auf die Verfüllungsblöcke oder als Ufergehölze entlang der neuen Trasse. Das Verpflanzen erfolgt im Stundenlohn unter Anweisung durch die Bauleitung.Bauabschnitt 2 Sauermündung bei Atteln2.1 EinleitungDer Wasserverband Obere Lippe (WOL) beabsichtigt, die Altenau im Bereich der Sauermündung zwischen Fließkilometer 15+850 und 16+300 zu renaturieren. Die überplanten Flächen sind in kommunalem Besitz oder gehören dem Wasserverband Obere Lippe. Das Plangebiet ist 2,095 ha groß.Umsetzung der BaumaßnahmeErforderliche Baumfällungen und der Rückschnitt von Gehölzen zur Freistellung des Baufeldes wurden bereits im Februar 2026 ausgeführt.Die Zufahrt zum Bauvorhaben erfolgt von Nordosten über die als Fuß- und Radweg genutzte Dr.-Schmücker-Straße, die von der K1 Zum Sauertal abzweigt. Die Zuwegung ist mit einer Schranke gegen Durchgangsverkehr von Kraftfahrzeugen gesperrt.Der neue Trassenverlauf ergibt sich aus der Flächenverfügbarkeit, erhaltenswerten Strukturen im aktuellen Verlauf, Restriktionen aus Ansprüchen an Hochwasserschutz und Vorflut sowie dem möglichst zu schonenden Gehölzbestand. Außerdem sind im Plangebiet zwei Furten vorhanden, die erhalten und teilweise abgeflacht werden.Näheres sh. Vergabeunterlagen.
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  • Art der LeistungBauleistungUmfang der LeistungAltenau 2026RenaturierungIn der Mesche (Etteln)BA 1 km 10+530 -10+810)SauermündungBA 2 km 15+850 - 16+300)Der Wasserverband Obere Lippe (WOL) beabsichtigt, an der mittleren Altenau zwischen Fließkilometer 10+530 und 10+810 den Bach zu renaturieren.Die Fließlänge im Plangebiet beträgt aktuell ca. 300 m. Die Altenau ist hier überwiegend mit einem Regelprofil ausgebaut, begradigt und eingetieft. Die Ufer sind teilweise mit Steinsatz aus örtlich anstehenden Kalksteinplatten gesichert.Im Norden des Plangebietes wurde die Altenau in Teilstücken bereits renaturiert.Die überplanten Flächen sind in kommunalem Besitz oder gehören dem Wasserverband Obere Lippe. Das Plangebiet ist 2,405 ha groß.1.4 Umsetzung der BaumaßnahmeErforderliche Baumfällungen und der Rückschnitt von Gehölzen zur Freistellung des Baufeldes wurden bereits im Februar 2026 ausgeführt.Die Zufahrt zum Bauvorhaben erfolgt von Norden her auf der Westseite der Altenau, über eine unbefestigte Verlängerung der aus Etteln führenden Straße Kattenecke.Da die Anfahrt des BA nur von Westen her möglich ist, wird es für die Bauabwicklung erforderlich sein, eine provisorische Überfahrt über die Altenau zu erstellen. Die hydraulische Leistungsfähigkeit der Gewässerkreuzung ist auf einen Abfluss von 2 m3/sec zu bemessen.Der neue Trassenverlauf ergibt sich aus der Flächenverfügbarkeit, der Topographie (Senken, Hochufer), erhaltenswerten Strukturen im aktuellen Verlauf, Restriktionen aus Ansprüchen an Hochwasserschutz und Vorflut sowie dem möglichst zu schonenden Gehölzbestand.Der Verlauf der neuen Trasse ist dem beigefügten Lageplan zu entnehmen. Der Lageplan wird analog maßstäblich als PDF im Format DIN A3 zur Verfügung gestellt. Die Flurstücksgrenzen sind dargestellt. Bei Bedarf ist die Übernahme in ein georeferenziertes, digitales und GPS-taugliches Darstellungssystem durch den AN vorzunehmen. Der neue Verlauf wird gemeinsam von AG und AN im Gelände abgesteckt. Eventuell erfolgen noch Verschiebungen von bis zu 10 Metern, um sich an vor Ort ergebende Situationen anzupassen.Die maßgeblichen Parameter für die bauliche Umsetzung sind der Verlauf und die Profilgeometrie der geplanten Trasse. Für die Einschnittstiefe bzw. Sohlhöhen der neuen Trasse sind die Anbindungsstellen im Ober- und Unterwasser relevant. Zum Oberwasser hin soll kein Stau entstehen, vor allem wegen des Hochwasserschutzes für den im Oberwasser östlich an die Altenau grenzenden Ackers. Auch zum Unterwasser darf keine Sohlhöhendifferenz entstehen, da hier keine Bauweisen zur Sohlstützung vorgesehen sind.Gebaut wird ein Standardprofil mit einer Sohlbreite von 5-7 m. Die Kronenbreite variiert entsprechend der Einschnittstiefen, im Durchschnitt beträgt sie ca. 7-10 m. Sie wird insgesamt aber geringer ausfallen als im aktuellen Verlauf, da das Profil deutlich weniger leistungsfähig gestaltet wird. Die sich ergebenden Einschnittstiefen variieren zwischen 0,8 und 1,5 m. Die Ufer sind steil bis senkrecht auszuführen, nur an ausgeprägten Gleitufern (Innenkurven der Schleifen) erfolgt eine Abflachung der Ufer.In der neuen Trasse wird zunächst die Vegetationsschicht abgezogen und bauseits seitlich zwischengelagert.Der aus der neuen Trasse ausgehobene Boden wird zur Verfüllung des aktuellen Verlaufs eingebaut. Sollte die Altenau während der Umsetzung Wasser führen, ist der Boden bis zur Herstellung und Aktivierung des neuen Verlaufes seitlich zwischenzulagern. Vor dem Einbau des Bodens zur Verfüllung des aktuellen Verlaufes wird das Sohlsubstrat ausgehoben und in die neuen Laufschlingen eingebaut. Die Mächtigkeit des für die Übertragung geeigneten Sohlsubstrates beträgt ca. 0,5 m. Zusätzlich wird Kies aus dem BA 2 angeliefert und eingebaut.Der gesamte Boden verbleibt innerhalb des Bauvorhabens, es wird kein Boden abgefahren. Ein Teil des Bodens wird an der Innenseite der wallartigen Anfüllung, die das Plangebiet im Osten abgrenzt, angedeckt. Hier werden 1-2 m3 pro laufenden Meter eingebaut.Die bauseits seitlich zwischengelagerte Vegetationsschicht wird auf den Verfüllungsbereichen angedeckt.Um die vorhandenen Ufergehölze zu schonen, werden die Wurzelteller nicht vollständig übererdet, d. h., die Verfüllung des aktuellen Profils erfolgt nur bis auf eine Höhe von 0,5 m unter das Niveau des umgebenden Geländes. Dadurch wird das aktuelle Profil als flache Hochflutrinne weiterhin am Abflussgeschehen teilnehmen.Kleinere Gehölze, die der neuen Trasse weichen müssen, werden aufgenommen und innerhalb des Plangebietes verpflanzt, beispielsweise auf die Verfüllungsblöcke oder als Ufergehölze entlang der neuen Trasse. Das Verpflanzen erfolgt im Stundenlohn unter Anweisung durch die Bauleitung.Bauabschnitt 2 Sauermündung bei Atteln2.1 EinleitungDer Wasserverband Obere Lippe (WOL) beabsichtigt, die Altenau im Bereich der Sauermündung zwischen Fließkilometer 15+850 und 16+300 zu renaturieren. Die überplanten Flächen sind in kommunalem Besitz oder gehören dem Wasserverband Obere Lippe. Das Plangebiet ist 2,095 ha groß.Umsetzung der BaumaßnahmeErforderliche Baumfällungen und der Rückschnitt von Gehölzen zur Freistellung des Baufeldes wurden bereits im Februar 2026 ausgeführt.Die Zufahrt zum Bauvorhaben erfolgt von Nordosten über die als Fuß- und Radweg genutzte Dr.-Schmücker-Straße, die von der K1 Zum Sauertal abzweigt. Die Zuwegung ist mit einer Schranke gegen Durchgangsverkehr von Kraftfahrzeugen gesperrt.Der neue Trassenverlauf ergibt sich aus der Flächenverfügbarkeit, erhaltenswerten Strukturen im aktuellen Verlauf, Restriktionen aus Ansprüchen an Hochwasserschutz und Vorflut sowie dem möglichst zu schonenden Gehölzbestand. Außerdem sind im Plangebiet zwei Furten vorhanden, die erhalten und teilweise abgeflacht werden.Näheres sh. Vergabeunterlagen.
    Zentrale eVergabe- und Submissionsstelle für WOLon requestno deadline published
  • Art der LeistungBauleistungUmfang der LeistungAltenau 2026RenaturierungIn der Mesche (Etteln)BA 1 km 10+530 -10+810)SauermündungBA 2 km 15+850 - 16+300)Der Wasserverband Obere Lippe (WOL) beabsichtigt, an der mittleren Altenau zwischen Fließkilometer 10+530 und 10+810 den Bach zu renaturieren.Die Fließlänge im Plangebiet beträgt aktuell ca. 300 m. Die Altenau ist hier überwiegend mit einem Regelprofil ausgebaut, begradigt und eingetieft. Die Ufer sind teilweise mit Steinsatz aus örtlich anstehenden Kalksteinplatten gesichert.Im Norden des Plangebietes wurde die Altenau in Teilstücken bereits renaturiert.Die überplanten Flächen sind in kommunalem Besitz oder gehören dem Wasserverband Obere Lippe. Das Plangebiet ist 2,405 ha groß.1.4 Umsetzung der BaumaßnahmeErforderliche Baumfällungen und der Rückschnitt von Gehölzen zur Freistellung des Baufeldes wurden bereits im Februar 2026 ausgeführt.Die Zufahrt zum Bauvorhaben erfolgt von Norden her auf der Westseite der Altenau, über eine unbefestigte Verlängerung der aus Etteln führenden Straße Kattenecke.Da die Anfahrt des BA nur von Westen her möglich ist, wird es für die Bauabwicklung erforderlich sein, eine provisorische Überfahrt über die Altenau zu erstellen. Die hydraulische Leistungsfähigkeit der Gewässerkreuzung ist auf einen Abfluss von 2 m3/sec zu bemessen.Der neue Trassenverlauf ergibt sich aus der Flächenverfügbarkeit, der Topographie (Senken, Hochufer), erhaltenswerten Strukturen im aktuellen Verlauf, Restriktionen aus Ansprüchen an Hochwasserschutz und Vorflut sowie dem möglichst zu schonenden Gehölzbestand.Der Verlauf der neuen Trasse ist dem beigefügten Lageplan zu entnehmen. Der Lageplan wird analog maßstäblich als PDF im Format DIN A3 zur Verfügung gestellt. Die Flurstücksgrenzen sind dargestellt. Bei Bedarf ist die Übernahme in ein georeferenziertes, digitales und GPS-taugliches Darstellungssystem durch den AN vorzunehmen. Der neue Verlauf wird gemeinsam von AG und AN im Gelände abgesteckt. Eventuell erfolgen noch Verschiebungen von bis zu 10 Metern, um sich an vor Ort ergebende Situationen anzupassen.Die maßgeblichen Parameter für die bauliche Umsetzung sind der Verlauf und die Profilgeometrie der geplanten Trasse. Für die Einschnittstiefe bzw. Sohlhöhen der neuen Trasse sind die Anbindungsstellen im Ober- und Unterwasser relevant. Zum Oberwasser hin soll kein Stau entstehen, vor allem wegen des Hochwasserschutzes für den im Oberwasser östlich an die Altenau grenzenden Ackers. Auch zum Unterwasser darf keine Sohlhöhendifferenz entstehen, da hier keine Bauweisen zur Sohlstützung vorgesehen sind.Gebaut wird ein Standardprofil mit einer Sohlbreite von 5-7 m. Die Kronenbreite variiert entsprechend der Einschnittstiefen, im Durchschnitt beträgt sie ca. 7-10 m. Sie wird insgesamt aber geringer ausfallen als im aktuellen Verlauf, da das Profil deutlich weniger leistungsfähig gestaltet wird. Die sich ergebenden Einschnittstiefen variieren zwischen 0,8 und 1,5 m. Die Ufer sind steil bis senkrecht auszuführen, nur an ausgeprägten Gleitufern (Innenkurven der Schleifen) erfolgt eine Abflachung der Ufer.In der neuen Trasse wird zunächst die Vegetationsschicht abgezogen und bauseits seitlich zwischengelagert.Der aus der neuen Trasse ausgehobene Boden wird zur Verfüllung des aktuellen Verlaufs eingebaut. Sollte die Altenau während der Umsetzung Wasser führen, ist der Boden bis zur Herstellung und Aktivierung des neuen Verlaufes seitlich zwischenzulagern. Vor dem Einbau des Bodens zur Verfüllung des aktuellen Verlaufes wird das Sohlsubstrat ausgehoben und in die neuen Laufschlingen eingebaut. Die Mächtigkeit des für die Übertragung geeigneten Sohlsubstrates beträgt ca. 0,5 m. Zusätzlich wird Kies aus dem BA 2 angeliefert und eingebaut.Der gesamte Boden verbleibt innerhalb des Bauvorhabens, es wird kein Boden abgefahren. Ein Teil des Bodens wird an der Innenseite der wallartigen Anfüllung, die das Plangebiet im Osten abgrenzt, angedeckt. Hier werden 1-2 m3 pro laufenden Meter eingebaut.Die bauseits seitlich zwischengelagerte Vegetationsschicht wird auf den Verfüllungsbereichen angedeckt.Um die vorhandenen Ufergehölze zu schonen, werden die Wurzelteller nicht vollständig übererdet, d. h., die Verfüllung des aktuellen Profils erfolgt nur bis auf eine Höhe von 0,5 m unter das Niveau des umgebenden Geländes. Dadurch wird das aktuelle Profil als flache Hochflutrinne weiterhin am Abflussgeschehen teilnehmen.Kleinere Gehölze, die der neuen Trasse weichen müssen, werden aufgenommen und innerhalb des Plangebietes verpflanzt, beispielsweise auf die Verfüllungsblöcke oder als Ufergehölze entlang der neuen Trasse. Das Verpflanzen erfolgt im Stundenlohn unter Anweisung durch die Bauleitung.Bauabschnitt 2 Sauermündung bei Atteln2.1 EinleitungDer Wasserverband Obere Lippe (WOL) beabsichtigt, die Altenau im Bereich der Sauermündung zwischen Fließkilometer 15+850 und 16+300 zu renaturieren. Die überplanten Flächen sind in kommunalem Besitz oder gehören dem Wasserverband Obere Lippe. Das Plangebiet ist 2,095 ha groß.Umsetzung der BaumaßnahmeErforderliche Baumfällungen und der Rückschnitt von Gehölzen zur Freistellung des Baufeldes wurden bereits im Februar 2026 ausgeführt.Die Zufahrt zum Bauvorhaben erfolgt von Nordosten über die als Fuß- und Radweg genutzte Dr.-Schmücker-Straße, die von der K1 Zum Sauertal abzweigt. Die Zuwegung ist mit einer Schranke gegen Durchgangsverkehr von Kraftfahrzeugen gesperrt.Der neue Trassenverlauf ergibt sich aus der Flächenverfügbarkeit, erhaltenswerten Strukturen im aktuellen Verlauf, Restriktionen aus Ansprüchen an Hochwasserschutz und Vorflut sowie dem möglichst zu schonenden Gehölzbestand. Außerdem sind im Plangebiet zwei Furten vorhanden, die erhalten und teilweise abgeflacht werden.Näheres sh. Vergabeunterlagen.
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